
Zuerst sahen sich die Kinder die Objekte in der Schausammlung an.
Manchmal wurden auch kleine Karten mit gezeichneten Objekten verteilt und die Kinder hatten den Auftrag, »ihr« Objekt zu suchen.

Jedes Kind erhielt eine »Gebrauchsanweisung« für das Geschichtslabor.
Dort war auch Platz für Notizen.

Alle Objekte in der Schausammlung hatten Anhänger mit kurzen Informationen. Die Objektnummer links oben half, das Objekt auf der Bildstrecke mit den Comics zu finden.

In der Vitrine zum Thema »Widerstand« fand sich ein kleiner Handzettel, der vier Stiefel in Form eines Hakenkreuzes zeigte.

Dieses Zeichen war auch auf dem ersten Comicbild zum »Widerstand« zu sehen. Die beiden Jungs interessierten sich für das Thema – vor allem für das Bombenattentat vom 20. Juli 1944.

Arbeit im »Forschungsarchiv«: Hier fanden die Kinder weitere Materialien zu den Themen. Sie konnten nach Fotos recherchieren, Biografien erkunden, Dokumente auswerten.

Recherche im Depot: Mit weißem Kittel und Handschuhen ausgestattet, untersuchten die jungen Forscher echte Objekte. Bei kniffeligen Fragen half die Archivarin weiter.
Im Depot gab es auch Audio-CDs mit Erklärungen zu bestimmten Objekten. Doch vieles war noch ungeklärt und wartete darauf, genauer erkundet und zum Sprechen gebracht zu werden.
Begleitend zur Ausstellung boten wir Projekttage für Schulen und Kinderfreizeiteinrichtungen an.
Angebot A
für die Klassen 5 bis 8
Zwei Projekttage, jeweils 9 bis 13 Uhr
Am ersten Tag recherchierten die Schülerinnen und Schüler in der Ausstellung. Sie erstellten selbst ein kleines Materialdossier über eine Bildgeschichte oder eine Comiczeichnung, ein Objekt, eine Lebensgeschichte oder einen historischen Ort. Am zweiten Tag entwickelten sie auf der Grundlage des erarbeiteten Materials eine szenische Präsentation und zeigten sie auf der Bühne.
Angebot B
für die Klassen 7 und 8
Ein Projekttag, 9 bis 13 Uhr
Für Klassen, die mit dem Thema Nationalsozialismus schon etwas vertraut waren, boten wir alternativ auch einen Projekttag an. Die Jugendlichen forschten in kleinen Gruppen in der Ausstellung und im Depot. Am Schluss stellten sie der Klasse ihre Ergebnisse vor.